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Wo die Mutter glücklich war

Bauersfrau in IrschIm Heimatbuch des Kreises Saarburg 1962 (Seite 74) veröffentlichte Maria Caspar das folgende Gedicht. Die Mutter war wahrscheinlich Margarethe Palm aus Irsch, die 1910 Heinrich Caspar geheiratet hatte.

Wo die Mutter glücklich war

Das Leben führt oft weit,
verwischt das, was uns lieb.
Ich war so lange nicht zu Haus,
bis mich die Sehnsucht trieb.

Sah Wingert, Hof und Haus,
vergessen war ich nicht,
spürt in der Art der Lieben all
das Blut, das stärker spricht.

Im alten Gotteshaus
die Orgel mächtig rauscht,
und jubelnd fallen Stimmen ein,
ein müdes Herz, es lauscht.-

Ganz leise summt es mit,
wie eine Laute singt,
die lange an der Mauer hing,
beim gleichen Tone klingt.

Da, plötzlich sah ich ein,
erfüllt mit frohem Sinn:
Hier, wo die Mutter glücklich war,
hier nur gehörst du hin.

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Aktualisiert am:
16. Dezember 2010

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